Neu in Perleberg: Im „La Patka“ gibt es deutsch-polnische Küche, Frühstück und Mittagessen – Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert zur Geschäftseröffnung

Perleberg, den 02.​09.​2025

Für Patrycja Onufruk hat sich am 1. September der Traum der Selbstständigkeit erfüllt. Seit elf Jahren lebt die Polin in Deutschland. „Eigentlich wollte ich gemeinsam mit meinem Bruder einen Imbiss eröffnen. Gemeinsam haben wir immer darüber gesprochen“, berichtet sie Bürgermeister Axel Schmidt, der zur Geschäftseröffnung gekommen ist. „Leider ist mein Bruder vor drei Jahren verstorben. Nun mache ich es alleine.“ Letztlich erfülle sie damit auch das Vermächtnis ihres Bruders.

 

Der Bürgermeister ist am Montag gemeinsam mit Leerstandsmanager Jens Knauer als Vertreter des Technologie- und Gewerbezentrums Prignitz und mit Beate Dahms, die in der Stadtverwaltung für Gewerbeangelegenheiten verantwortlich zeichnet, gekommen.  Sie gratulieren Patrycja Onufruk zur Geschäftseröffnung, wünschen ihr viel Erfolg mit ihrem Imbiss „La Patka“. Von Axel Schmidt gibt’s das Perleberger Hufeisen als Glücksbringer für das neue Unternehmen, Blumen überreicht Jens Knauer. Er spricht der Jungunternehmerin Mut zu: „Die Mittagsversorgung ist ein schwieriges Thema in Perleberg.“ Damit spricht Jens Knauer die zurückgehenden Angebote in der Rolandstadt an. „Doch ich bin mir sicher, Sie schaffen das!“

 

Patrycja Onufruk freut sich über den Besuch. Sie berichtet, dass sie in der Nacht zum Eröffnungstag nur eine Stunde geschlafen habe. „Schließlich wollen wir alles frisch anbieten“, sagt sie. „Bis um drei Uhr waren wir hier. Um fünf Uhr dann schon wieder.“ Aber es hat sich gelohnt, in der Gaststube und auf der Außenfläche sitzen die ersten Gäste, lassen sich Schnitzel, Piroggen oder eine Süßspeise schmecken.

 

Unterstützt wird Patrycja Onufruk von ihrer Mutter Jolanta Ancerowicz. Und am Eröffnungstag ist auch Freundin Kerstin Gragert noch dabei, hilft nicht nur hinterm Tresen, sondern auch bei organisatorischen Fragen.

 

Vor dem Wechsel in die Selbstständigkeit war die junge Frau bei einem Pflegedienst tätig. Dort habe sie sehr viele tolle Menschen kennengelernt. 

 

Das Angebot im „La Patka“ kommt sowohl aus der deutschen als auch aus der polnischen Küche. So seien Schnitzel, Bouletten und die traditionellen Pirogi täglich im Angebot. Hinzu kommen wöchentlich wechselnde Tagesgerichte. Die ersten Kunden nehmen die Übersicht für die erste Septemberwoche schon mit nach Hause, versprechen wiederzukommen. Immer wieder ist zu hören, dass die Gerichte „lecker sind“ und es „gutgeschmeckt hat“. Patrycja Onufruk freut sich über das Lob. Sie blickt mit Optimismus nach vorn. „Wenn es so weitergeht, dann brauche ich noch Hilfe“, sagt sie. Neben dem Mittagstisch gibt es im „La Patka“ auch ab 6 Uhr Frühstück. Berufskraftfahrer können hier auch duschen. Die vorhandenen Duschen wurden wieder in Betrieb genommen.

 

Im vergangenen Monat hat Patrycja Onufruk alles für die Eröffnung vorbereitet. Wer sich selbst ein Bild vom neuen Imbiss machen möchte, der findet diesen am Eichhölzer Weg 2. Geöffnet ist hier montags bis freitags von 6 bis 14 Uhr. Folgen können Interessierte dem „La Patka“ auch bei Facebook und Instagram. Und wer sich nun fragt, was „La Patka“ bedeutet, der wird vergeblich googeln, denn der Name ihres Imbisses geht auf ihren eigenen Spitznamen zurück.

 

Bild zur Meldung: Foto: Rolandstadt Perleberg/Renè Hill | Bürgermeister Axel Schmidt (rechts und Jens Knauer (links) gratulieren Patrycja Onufruk (2.v.r.) und ihrer Mutter Jolanta Ancerowicz zur Geschäftseröffnung.

Mehr Meldungen finden Sie [hier] im Archiv.