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Testlauf im Katastrophenschutz-Leuchtturm Perleberg

Perleberg, den 26.​02.​2026

Im Landkreis Prignitz wurde im Jahr 2025 an den geplanten Standorten das Katastrophenschutzleuchtturmkonzept vollständig umgesetzt. So entstanden insgesamt 16 Katastrophenschutz-Leuchttürme, einer davon in der Rolandstadt Perleberg. Dieser wird sich im Katastrophenfall in der Geschwister-Scholl-Grundschule befinden.

 

Für die Bürger der Rolandstadt ist der Katastrophenschutz-Leuchtturm erste Anlaufstelle, um bei einem bevölkerungsschutzrelevanten Notfall, zum Beispiel bei einem längeren Stromausfall, mit Informationen und Hilfsangeboten versorgt zu werden, Notrufe weiterzuleiten und in den nachbarschaftlichen Austausch zu gehen. 

 

Hier erhalten die Bürger relevante Informationen zur Schadenslage und zu Verhaltensweisen. Des Weiteren werden unter anderem Erste Hilfe, Trinkwassernotversorgung, die Möglichkeit mitgebrachte Nahrung aufzuwärmen sowie die Organisation von Hilfsmaßnahmen für Personen, die auf Unterstützung angewiesen sind, angeboten. Die Katastrophenschutz-Leuchttürme können auch als zeitlich begrenzte Wärmeinseln genutzt werden. Ferner werden technische Lösungen bereitgestellt, um notwendige Kommunikation, wie zum Beispiel das Absetzen von Notrufen und Datenübertragung, sicherzustellen.

 

Im Perleberger Katastrophenschutz-Leuchtturm gab es kürzlich einen Testlauf mit dem 80-kV-Notstromaggregat. Dieses wurde vor der Geschwister-Scholl-Grundschule aufgebaut. Danach wurde es in Betrieb genommen und die Stromeinspeisung in die Schule sichergestellt. Außerdem wurde die notwendige Technik für die Versorgungsstrecke aufgestellt.

 

Auf Grund des Ukraine-Krieges sowie des jüngsten Angriffs auf das Berliner Stromnetzt gewinnen die Katastrophenschutz-Leuchttürme bei den Bevölkerungsinformationen immer mehr an Bedeutung. „Die Einwohner der Stadt sollen wissen, wo sie bei einer derartigen Notlage Hilfe und Unterstützung bekommen“, sagt Christian Wegner, Sachgebietsleiter Bürgerbüro und Ordnungsangelegenheiten. In diesem Zusammenhang weist er gleichzeitig darauf hin, dass die Katastrophenschutz-Leuchttürme nicht die medizinische Versorgung eines Krankenhauses übernehmen, keine Dauerunterkunft sind und auch nicht für die Bevorratung von Lebensmitteln zuständig sind. Hier ist jeder Bürger gehalten, sich selbst einen ausreichenden Vorrat anzulegen.

 

Hinweise dazu, sind auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu finden.

 

Bild zur Meldung: Foto: Rolandstadt Perleberg/Renè Hill | Im Oktober 2024 wurde die Netzersatzanlage an die Feuerwehr übergeben (Foto), die jetzt in Katastrophenschutz-Leuchtturm zum Einsatz kommt.

Mehr Meldungen finden Sie [hier] im Archiv.


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Rolandstadt Perleberg

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Tel.: (03876) 781 0

Fax: (03876) 781 180

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